Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes

102 Minuten | FSK 6 (Deskriptoren: Bedrohung, belastende Szenen)

Ein ebenso tiefgründiger und kluger wie unterhaltsamer und vergnüglicher Film, der seinem Publikum allerdings einiges an Aufmerksamkeit abverlangt. Inszeniert wurde er vom 92-jährigen Edgar Reitz (HEIMAT), der nun wirklich nichts mehr beweisen muss. 

Anfang des 18. Jahrhunderts gibt die preußische Königin Sophie Charlotte ein Porträt von Gottfried Wilhelm Leibniz − Philosoph und bedeutendster Universalgelehrter seiner Zeit − in Auftrag, der einst ihr Lehrer war und den sie schmerzlich vermisst. Mit der niederländischen Malerin Aaltje van der Meer, die sich anfangs als Mann ausgeben muss, findet sich eine Künstlerin, die sich dem Denker nicht mit vorgefassten Meinungen nähert. Während der Sitzungen entspinnen sich philosophische Gespräche, die neben der Kunst auch die Aufklärung und Leibniz’ Erfindungen umfassen.

Credits

2025 | Deutschland

Regie: Edgar Reitz
Buch: Gert Heidenreich, Edgar Reitz
Kamera: Matthias Grunsky
Darstellende: Edgar Selge (Gottfried Wilhelm Leibniz), Aenne Schwarz (Aaltje Van De Meer), Lars Eidinger (Pierre-Albert Delalandre), Michael Kranz (Liebfried Cantor), Antonia Bill (Königin Sophie Charlotte von Preußen), Barbara Sukowa (Kurfürstin Sophie von Hannover), Salome Kammer,  Anne Schirmacher

Bildquelle: Weltkino

Trailer