Yes
Mo | 24.11.2025 | 19.30 UhrZügellos und bissig zeigt Israels derzeit bekanntester Regisseur in YES sein Heimatland als Nation zwischen Dekadenz und Zerstörung, Hoffnung und Resignation. Wenig überraschend ist Lapids – gleichermaßen mit Brutalität und Zärtlichkeit erzählte – Satire auf eine von Krieg und Terror zerrissene Gesellschaft in Israel der umstrittenste Film des Jahres.
Tel Aviv nach dem Massaker des 7. Oktobers: Der Musiker Y. und seine Partnerin, die Tänzerin Yasmine, unterhalten als Partyclowns eine dekadente israelische Oberschicht. Die beiden träumen davon, ihr prekäres Leben hinter sich zu lassen. Als Y. von einem russischen Oligarchen den Auftrag erhält, eine Hymne auf den Krieg Israels gegen die Palästinenser:innen zu schreiben, verändert sich das Leben des Paares radikal: Während über die Bildschirme Nachrichten vom Grauen in Gaza flimmern und sich die Straßen Tel Avivs mit nationalistischer Propaganda füllen, driften Y. und Yasmine mehr und mehr auseinander ...
Credits
2025 |
Deutschland, Israel, Zypern
Regie+Buch: Nadav Lapid
Kamera: Shai Goldman
Darsteller:innen: Ariel Bronz, Efrat Dor, Naama Preis, Alexey Serebryakov