Trailer Can You Ever Forgive Me?

©Twentieth Century Fox

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USA 2018

107 Minuten | FSK 0

 

Ein gleichermaßen bitterhumoriges wie berührendes Porträt einer Autorin mit reichlich krimineller Energie – unter Verzicht auf jegliche reißerischen Effekte und sehr nuanciert mit großartigem Gespür für Zeiten, Orte und vor allem Figuren inszeniert. "Oder anders gesagt: Was Heller hier erzählt, ist nichts ­weniger als eine der unerwartet wunder­barsten Geschichten, die es im Kino zuletzt zu sehen gab." (epd Film)

Lee Israel schlägt sich im New York der frühen 1990er Jahre mehr schlecht als recht durch. Ihr letztes Buch hat es anders als der Vorgänger nicht mehr auf die Bestsellerliste geschafft, für große Magazinreportagen wird sie nicht mehr engagiert. Zu allem Unglück wurde die verschlossene Zynikerin auch noch von ihrer Lebensgefährtin verlassen. Trost bieten nur ihre Katze und der Alkohol. Um nicht auf der Straße zu landen, verkauft sie einen persönlichen Brief, den sie einst von Katharine Hepburn bekam. Die Bezahlung ist erstaunlich gut. Für Schriftstücke solcher Art gibt es einen offensichtlich finanzstarken Sammlermarkt, wobei der Inhalt mindestens so wichtig wie ihr Absender ist. Schreiben kann sie ja schließlich und so fälscht sie immer raffinierter und verkauft Briefe von verstorbenen Prominenten. Irgendwann beginnen ihre Verkäufe allerdings Verdacht zu erregen, bis schließlich sogar das FBI Ermittlungen aufnimmt ...

R: Marielle Heller | B: Nicole Holofcener, Jeff Whitty nach der Autobiografie von Lee Israel | K: Brandon Trost | D: Melissa McCarthy (Lee Israel), Richard E. Grant (Jack), Dolly Wells (Anna), Ben Falcone (Alan Schmidt)