Hauptfilm: 130 Minuten | FSK ab 12 freigegeben | deutsche Fassung

Ein vielfach preisgekrönter Film, der gekonnt zwischen Lässigkeit und Melancholie pendelt und einen, obwohl er vom Tod handelt, glücklich aus dem Kino entlässt. Glücklich, weil man ein Werk gesehen hat, bei dem jedes Detail passt, jeder Ton, jede Geste, jedes Bild. Glücklich aber auch, weil er – ebenso berührend wie komisch – eigentlich das Leben feiert.
Dem jungen Cellisten Daigo wird seine Festanstellung in einem Tokioter Orchester gekündigt und er beschließt, seinem Leben eine völlig neue Wendung zu geben. Zusammen mit seiner jungen Frau Mika zieht er wieder zurück in seine Heimatstadt im Norden Japans und bewirbt sich auf eine Stelle als Reiseleiter. Erst während des Einstellungsgesprächs realisiert er, dass die Anzeige einen kleinen Tippfehler enthielt und er für eine wenig prestigeträchtige Anstellung als Bestatter vorspricht. Aber der stille, verantwortungsbewusste Daigo braucht das Geld und der Firmeninhaber (ein echtes Original) würde ihn ohne großes Federlesens einstellen. Also sagt er spontan zu und wird an dieser Aufgabe wachsen, in den rituellen Handlungen den Halt finden, der ihm bislang die Musik gab, es endlich schaffen, seiner energischen Ehefrau Paroli zu bieten und sich sogar mit lange verdrängten Familienproblemen auseinanderzusetzen.
Japan 2008 | R: Yojiro Takita | B: Kudo Koyama nach einem Roman von Shinmon Aoki | D: Masahiro Motoki (Daigo), Hyoko Hirosue (Mika), Isutomu Yamazaki (Ikuei Sasaki), Kimiko Yo (Yuriko)
Vorfilm: The God
Russland 2003 | R: Konstantin Bronzit | 4 Minuten
Auch eine Gottheit muss sich manchmal mit Eintagsfliegen herumschlagen…
Live-Musik: quartetto sonore

Irina Hornung (Violine I), Sophie Schuster (Violine II), Katharina Brade (Viola) und N.N. (Violoncello) präsentieren klassische Stücke , unter anderem von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart.




